Allgemeine Geschäftsbedingungen
I: Gegenstand der Leistungen:
(1) Gegenstand ist die Entwicklung eines Konzeptes für eine Website und die Erstellung der Website.
(2) Ebenfalls ist die Entwicklung von Webshops, Animationen und Grafiken Gegenstand der zu vereinbarenden Leistungen.
(3) Die Einstellung der Website in das World Wide Web, deren Speicherung auf einem eigenen oder fremden Server (Host Providing), die dauernde Pflege der Website sowie die Beschaffung einer Internet-Domain und eines Zugangs zum Internet (Access Providing) sind nur nach gesonderten Vereinbarungen Gegenstand der Leistungen.
II: Pflichten des Anbieters
(1) Der Anbieter verpflichtet sich, nach den Vorgaben des Kunden ein Konzept für eine Website zu entwickeln und eine gebrauchstaugliche Website herzustellen.
(2) Der Anbieter ist verpflichtet während der Entwicklungsphase der Website den Kunden in die Planung der Webseite mithinzubeziehen und die Website nach den Vorgaben des Kunden ( soweit dem Anbieter technisch möglich ) zu erstellen.
III: Mitwirkungspflichten des Kunden
(1) Der Kunde stellt dem Anbieter die in die Website einzubindenden Inhalte zur Verfügung. Für die Herstellung der Inhalte ist allein der Kunde verantwortlich. Zu einer Prüfung, ob sich die vom Kunden zur Verfügung gestellten Inhalte für die mit der Website verfolgten Zwecke eignen, ist der Anbieter nicht verpflichtet.
(2) Zu den vom Kunden bereit zu stellenden Inhalten gehören insbesondere sämtliche einzubindende Texte, Bilder, Grafiken, Logos und Tabellen.
(3) Der Kunde hat dem Anbieter die einzubindenden Texte, Bilder, Grafiken, Logos und Tabellen in geeigneter digitalen Form zur Verfügung zu stellen. Für die Qualität der zur Verfügung gestellten Vorlagen ist der Kunde verantwortlich.
IV: Abnahme
(1) Nach Fertigstellung der Website ist der Anbieter verpflichtet, dem Kunden die Website auf einem geeigneten Datenträger oder einem dem Kunden bekannten Server zugänglich zu machen.
(2) Der Kunde ist zur Abnahme der Website verpflichtet, sofern die Website den vertraglichen Anforderungen entspricht
(3) Während der Fertigstellungsphase ist der Anbieter berechtigt, dem Kunden einzelne Bestandteile der Website zur Teilabnahme vorzulegen. Der Kunde ist zur Teilabnahme verpflichtet, sofern die betreffenden Bestandteile der Website den vertraglichen Anforderungen entsprechen.
V: Nutzungsrechte
(1) Der Anbieter räumt dem Kunden das ausschließliche, räumlich und zeitlich unbeschränkte Recht ein, die Website zu nutzen. Die Einräumung der Nutzungsrechte wird erst wirksam, wenn der Kunde die geschuldete Vergütung vollständig an den Anbieter entrichtet hat.
(2) An geeigneten Stellen werden in die Website Hinweise auf die Urheberstellung des Anbieters aufgenommen. Der Kunde ist nicht berechtigt, diese Hinweise ohne Zustimmung des Anbieters zu entfernen.
(3) Das Nutzungsrecht gilt nur für die Nutzung der Website insgesamt bzw. von Bestandteilen der Website im Internet. Der Kunde ist nicht berechtigt, einzelne Gestaltungselemente der Website oder die vollständige Website in anderer Form - insbesondere in gedruckter Form - zu nutzen.
VI: Zahlungsmodalitäten
(1) Nach Fertigstellung der Website wird der Anbieter dem Kunden die vertraglich geschuldete Vergütung in Rechnung stellen (Schlussrechnung). Die Schlussrechnung ist innerhalb von zehn Werktagen zur Zahlung fällig.
(2) Abschlagszahlungen sind nur nach gesonderter Vereinbarung zwischen dem Anbieter und dem Kunden zu leisten.
VII: Gewährleistung und Haftung
(1) Für Mängel der Website haftet der Anbieter nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen des Kaufrechts (§§ 434 ff. BGB).
(2) Der Anbieter ist für die Inhalte, die der Kunde bereitstellt, nicht verantwortlich. Insbesondere ist der Anbieter nicht verpflichtet, die Inhalte auf mögliche Rechtsverstöße zu überprüfen. Sollten Dritte den Anbieter wegen möglicher Rechtsverstöße in Anspruch nehmen, die aus den Inhalten der Website resultieren, verpflichtet sich der Kunde, den Anbieter von jeglicher Haftung freizustellen und dem Anbieter die Kosten zu ersetzen, die diesem wegen der möglichen Rechtsverletzung entstehen.
(3) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung vertragswesentlicher Pflichten (Kardinalpflichten) sowie bei Personenschäden und nach Maßgabe des Produkthaftungsgesetzes. Im übrigen ist die vorvertragliche, vertragliche und außervertragliche Haftung des Anbieters auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt, wobei die Haftungsbegrenzung auch im Falle des Verschuldens eines Erfüllungsgehilfen des Anbieters gilt.
(4) Die Frist für die Verjährung von Gewährleistungsansprüchen des Kunden beträgt ein Jahr.
VIII: Fertigstellung der Website
(1) Wenn ein Fertigstellungstermin vereinbart wird, ist dieser Termin für den Anbieter nicht verbindlich, sofern er aus Gründen nicht eingehalten werden kann, die der Kunde allein oder überwiegend zu vertreten hat.
IX: Schlussbestimmungen
(1) Auf die vorliegenden allgemeinen Geschäftsbedingungen ist ausschließlich deutsches Recht anwendbar.
(2) Für alle Streitigkeiten, die sich aus oder im Zusammenhang mit dem Angebot und Leistungen des Anbieters ergeben ist die Stadt Heinsberg als Gerichtsstand erklärt.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam sein oder die Wirksamkeit durch einen später eintretenden Umstand verlieren, bleibt die Wirksamkeit der allgemeinen Geschäftsbedingungen im übrigen unberührt.
Copyright:
Kanzlei Härting, Gipsstraße 2, 10119Berlin, Tel. (030) 28 30 57 40, Fax (030) 28 30 57 44,
E-mail: kanzlei@haerting.de